📈 Mieterhöhung prüfen
Mieterhöhung erhalten? Prüfe, ob sie rechtens ist.
Nicht jede Mieterhöhung ist wirksam. Wir prüfen Kappungsgrenze, Begründung, Fristen und formelle Anforderungen – und sagen dir, ob du zustimmen musst oder ob du dich wehren kannst.
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Was wir für dich prüfen
Eine Mieterhöhung unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben. Viele Vermieter machen Fehler bei der Berechnung oder bei den formellen Anforderungen. Unser Checker analysiert alle relevanten Punkte und gibt dir eine klare Einschätzung, ob die Mieterhöhung wirksam ist.
Von der Kappungsgrenze über die Begründungspflicht bis zu Fristen – wir schauen genau hin, damit du weißt, wo du stehst und welche Rechte du hast.
Kappungsgrenze: Die wichtigste Schranke
Maximale Steigerung in 3 Jahren
Die Miete darf innerhalb von drei Jahren grundsätzlich nur um maximal 20% steigen. In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt – und das sind viele Städte in Deutschland – gilt sogar eine verschärfte Kappungsgrenze von nur 15%.
Diese Grenze ist absolut. Selbst wenn der Mietspiegel eine höhere Miete rechtfertigen würde, darf die Kappungsgrenze nicht überschritten werden. Wir berechnen für dich, ob dein Vermieter sich daran gehalten hat.
Formelle Anforderungen an die Mieterhöhung
Schriftform eingehalten?
Die Mieterhöhung muss zwingend in Schriftform erfolgen. Eine E-Mail oder WhatsApp-Nachricht reicht nicht aus. Das Original muss mit Unterschrift bei dir ankommen.
Begründung vorhanden?
Der Vermieter muss die Erhöhung begründen – durch Mietspiegel, Gutachten oder Vergleichswohnungen. Eine bloße Behauptung genügt nicht.
Alle Mieter angeschrieben?
Bei mehreren Mietern müssen alle das Erhöhungsschreiben erhalten. Fehlt auch nur ein Mieter, ist die Erhöhung unwirksam.
Jeder dieser Punkte kann über die Wirksamkeit entscheiden. Schon ein einziger formeller Fehler macht die gesamte Mieterhöhung unwirksam – selbst wenn sie inhaltlich gerechtfertigt wäre.
Fristen: Wann darf erhöht werden?
Das Mietrecht kennt mehrere wichtige Fristen, die eingehalten werden müssen. Diese schützen dich vor zu häufigen Erhöhungen und geben dir ausreichend Zeit zur Reaktion.
Die drei wichtigsten Fristen
  • Wartefrist nach Einzug: Mindestens 15 Monate müssen seit Mietbeginn vergangen sein
  • Sperrfrist nach letzter Erhöhung: Nach der letzten Mieterhöhung muss mindestens 1 Jahr vergehen
  • Deine Zustimmungsfrist: Du hast bis zum Ende des übernächsten Monats Zeit zu reagieren
Vergleichsmiete: Ist die Höhe gerechtfertigt?
Die geforderte Miete muss sich an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren. Das bedeutet: Der Vermieter darf nur so viel verlangen, wie in der Gegend für vergleichbare Wohnungen üblich ist.
Als Grundlage dienen der örtliche Mietspiegel, Sachverständigengutachten oder die Mieten von mindestens drei vergleichbaren Wohnungen. Liegt die geforderte Miete deutlich über der ortsüblichen Vergleichsmiete, ist die Erhöhung teilweise oder ganz unwirksam.
Unser Checker hilft dir zu ermitteln, ob die neue Miete im Rahmen des Üblichen liegt oder ob dein Vermieter zu viel verlangt.
Häufige Fehler bei Mieterhöhungen
Viele Mieterhöhungen sind fehlerhaft. Hier die vier häufigsten Fehler, die Vermieter machen:
1
Kappungsgrenze überschritten
Die Miete darf in 3 Jahren maximal 15-20% steigen – egal was der Mietspiegel sagt. Viele Vermieter ignorieren diese absolute Obergrenze.
2
Fehlende Begründung
Der Vermieter muss nachweisen, warum die Erhöhung berechtigt ist. Eine pauschale Behauptung oder ein Verweis auf gestiegene Kosten reicht nicht aus.
3
Sperrfrist nicht eingehalten
Nach der letzten Erhöhung muss mindestens ein Jahr vergehen. Erhöhungen in kürzeren Abständen sind grundsätzlich unwirksam.
4
Nicht alle Mieter angeschrieben
Bei mehreren Mietern müssen alle das Schreiben erhalten. Fehlt auch nur eine Person, ist die gesamte Erhöhung unwirksam.
Deine Handlungsoptionen
Was kannst du tun?
Wenn du eine Mieterhöhung erhalten hast, stehen dir mehrere Wege offen. Die Entscheidung hängt davon ab, ob die Erhöhung rechtens ist und ob du die neue Miete akzeptieren möchtest oder kannst.
Wichtig: Du musst nicht sofort reagieren. Nutze die gesetzliche Zustimmungsfrist, um die Erhöhung gründlich prüfen zu lassen und dich in Ruhe zu entscheiden.
So gehst du im Detail vor
Zustimmen
Wenn die Erhöhung rechtens ist und du sie akzeptierst, kannst du schriftlich zustimmen. Die neue Miete gilt dann ab dem übernächsten Monat nach Zugang des Erhöhungsschreibens.
Ablehnen oder nicht reagieren
Wenn du nicht zustimmst oder einfach nicht reagierst, bleibt die alte Miete zunächst bestehen. Der Vermieter kann dann auf Zustimmung klagen. Das Gericht prüft dann die Wirksamkeit der Erhöhung.
Teilweise zustimmen
Du kannst einer niedrigeren Erhöhung zustimmen, wenn du meinst, die geforderte Erhöhung sei zu hoch. Das ist ein Kompromissangebot an deinen Vermieter.
Mieterhöhung erhalten? Lass uns prüfen.
In nur 2 Minuten weißt du, ob die Erhöhung rechtens ist. Unser Checker analysiert alle relevanten Punkte: Kappungsgrenze, formelle Anforderungen, Fristen und Vergleichsmiete. Du erhältst eine klare Einschätzung und – falls nötig – eine Vorlage für deinen Widerspruch.
Schütze deine Rechte als Mieter. Viele Mieterhöhungen sind fehlerhaft, und du musst nicht jede Erhöhung akzeptieren. Verschaffe dir Klarheit und handle informiert.
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